Goethe-Institut/Casa-Rabat/Marokko/Fortbildungskurs 2006-2007
 
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Staedte/Angaben

Marokko
Berühmte Städte und Sehenswürdigkeiten


Der Nordwesten - zwischen Atlantik und Mittelmeer

Die Fahrt von der Hauptstadt Rabat über Tanger nach Ceuta führt durch das grüne Marokko. Zwischen dem Atlantik und der Strasse von Gibraltar, dem Eingang zum Mittelmeer, breitet sich die landwirtschaftlich intensiv genutzte Gharb-Ebene aus. Hier werden neben Getreide und Gemüse auch Zitrusfrüchte, Feigen, Oliven sowie Wein angebaut. Im äussersten Norden von Marokko ist Europa nicht fern, von Afrika nur durch die Strasse von Gibraltar getrennt. Tanger, das Tor zum Maghreb, war während der Protektoratszeit Freihandelszone und zog Schmuggler und Drogenhändler an wie kein zweiter marokkanischer Ort. Noch immer lebt die Hafenmetropole von ihrem zweifelhaften Ruf. Obwohl die Kriminalitätsrate tatsächlich höher ist als anderswo im Land, sollte man den Besuch wegen der sehenswerten Medina wagen. Ein paar Kilometer weiter liegt die spanische Enklave Ceuta, ein Stück Kolonialgeschichte. Die Hafenstadt hat bis heute ihr spanisches Gesicht bewahrt.

  • Rabat und Salé

  • Larache

  • Asilah

  • Tanger

  • Ceuta




  • Der Norden - von weissen Dörfern im Rif und der vorletzten spanischen Enklave

    Im Norden Marokkos zeigt sich die Nähe zu Spanien besonders deutlich. Zahlreiche muslimische und jüdische Siedler aus Al-Andalus liessen sich, nachdem sie das Land im Zuge der Reconquista verlassen mussten, gerade in dieser Region nieder. Noch heute besitzen einige Städte - besonders reizvoll sind die im Rif gelegenen Tetouan und Chefchaouen - andalusischen Charakter; sie faszinieren u. a. durch ihre weiss getünchten Häuser. Bei einer Fahrt durch das Rifgebirge ist allerdings auch Vorsicht geboten. Hier wird Hanf angebaut, es floriert der Drogenhandel. Mit nicht immer feinen Methoden wird versucht, den Touristen Haschisch anzudrehen. Weiter geht die Fahrt Richtung Mittelmeer. Al-Hoceima ist als Badeort besonders bei Marokkanern und Spaniern beliebt und bietet schöne, noch nicht allzu überlaufene Strände. Weiter östlich liegt Melilla, die zweite spanische Enklave in Nordafrika.

  • Tetouan

  • Chefchaouen

  • Ouezzane

  • Al-Hoceima

  • Melilla

  • Oujda

  • Taza




  • Zwischen Fes und Meknes - Höhepunkte maurischer Kunst

    In einer sanften, hügeligen Landschaft im Herzen Marokkos liegen, umgeben von zahllosen Olivenhainen, die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten des Landes. In Volubilis zeugt eine der beeindruckendsten antiken Ausgrabungsstätten Nordafrikas vom römischen Erbe. Und hier wurde der aus Arabien geflüchtete Idriss Ben Abdallah, der spätere Idriss I., Ende des 8. Jh. von islamisierten Berbern zum Führer ausgerufen. Von Volubilis aus gründete er das erste arabisch-islamische Reich auf marokkanischem Boden. Nur einen Hügel weiter entstand Moulay Idriss, der wichtigste Wallfahrtsort Marokkos. In der Altstadt von Fes, der bedeutendsten der vier Königsstädte, fühlt man sich ins Mittelalter versetzt. Neben einzigartigen Denkmälern aus vergangenen Jahrhunderten erwarten den Besucher die schönsten Souks Marokkos. Moulay Ismail verlegte im 17. Jh. seine Residenz nach Meknes. Doch bereits Ismails Sohn und Nachfolger Moulay Abdallah erkor erneut Fes zur Residenzstadt. Der noch nicht einmal vollendete prachtvolle Palast von Meknes verfiel und musste als Steinbruch für Neubauten in Fes herhalten.

  • Volubilis

  • Moulay Idriss

  • Meknes

  • Fes

  • Ifrane

  • Azrou




  • Der Südosten - im Land der tiefen Schluchten, grünen Oasen und mächtigen Kasbahs

    Das südliche Marokko zwischen Erfoud und Ouarzazate ist geprägt von den Ausläufern des Hohen Atlas. Zerklüftete Schluchten und blühende Oasen bilden faszinierende farbliche Kontraste. Ergänzt wird diese Komposition von der rotbraunen Lehmarchitektur der Berber. In den Oasentälern der Wadis Ziz, Dades und Dra liegen die aus Stampflehm errichteten Wehrdörfer und Kasbahs, die seit Jahrzehnten Marokko-Reisende begeistern. Doch Lehm ist extrem witterungsanfällig, nach jedem starken Regenfall sind Ausbesserungsarbeiten von Nöten. Ein grosser Teil des südlichen Marokko wurde im 19. und 20. Jh. von der Glaoua-Familie beherrscht. Ihr Hauptsitz war die Kasbah von Telouet, die heute dem Verfall preisgegeben ist. Das bekannte Dorf Aït Ben Haddou dagegen wurde von der UNESCO auf die Liste des Weltkulturerbes gesetzt und restauriert. Über die alten Karawanenstrassen nähert man sich allmählich der Sahara. Bei Merzouga schliesslich kann man die grössten und höchsten Sanddünen Marokkos besichtigen, die sich bis zu 100 m auftürmen und zu unvergesslichen Wüstenwanderungen einladen.

  • Midelt

  • Er-Rachidia

  • Erfoud und Erg Chebbi

  • Rissani und Sijilmassa

  • Tineghir und Todgha-Schlucht

  • Boumalne und Dades-Schlucht

  • El-Kelaa-Mgouna

  • Skoura

  • Ouarzazate

  • Aït Ben Haddou

  • Telouet

  • Agdz

  • Zagora

  • Tamegroute




  • Marrakesch und der Hohe Atlas - das Tor zum Süden

    Marrakesch, die 'Perle des Südens', ist nach Fes die grösste und bedeutendste der marokkanischen Königsstädte. Im Lauf der Jahrhunderte liessen die Sultane der Almoraviden, Almohaden und Saadier am Rand des Hohen Atlas eine prächtige Residenz entstehen, die einen Vergleich mit der ältesten Königsstadt Fes nicht zu scheuen brauchte. Die Koutoubia-Moschee und die Medersa Ben Youssouf zählen zu den schönsten Sakralbauten des Landes. Marrakesch fasziniert zudem durch die ausgedehntesten Souks von Marokko und durch das Freiluftspektakel Djemaa el-Fna. Südlich der Metropole ragen die fast ganzjährig schneebedeckten Gipfel des Hohen Atlas empor. Eine Fahrt von Marrakesch nach Taroudannt führt durch die reizvolle Bergwelt des höchsten marokkanischen Gebirges. An der Strecke liegen die Ruinen der Moschee von Tinmal. Hat man schliesslich den Tizi-n-Test-Pass, der bis auf eine Höhe von 2092 m ansteigt, überwunden, geht es in die fruchtbare Sous-Ebene nach Taroudannt hinein.

  • Kasbah Tadla

  • Beni Mellal

  • Marrakesch

  • Tinmal

  • Taroudannt




  • Der Südwesten - von der Atlantikküste in die Wüste

    Die Fahrt von der Wirtschaftsmetropole Casablanca entlang der Atlantikküste führt über sehenswerte Hafenstädte nach Agadir. Dem weltbekannten Badeort verdankt auch die Region südlich von Agadir, etwas abseits der kulturellen Highlights des Landes gelegen, die Entwicklung eines recht einträglichen Tourismus. Ganze Busladungen machen sich auf den Weg in den Antiatlas oder die Vorsahara, nach Tafraoute, einem faszinierenden Bergdorf, das von bizarren Granitfelsen überragt wird, oder nach Guelmim, einem Marktort am Rand der Wüste. Wer noch weiter nach Süden will, betritt hinter Tarfaya umstrittenes Gebiet. 1975 überschritten 350'000 Marokkaner beim 'Grünen Marsch' die Grenze zur Westsahara. In den nächsten Jahren soll Laayoune, die Hauptstadt der Region, zu einem Badeparadies ausgebaut werden. Lange Sandstrände sind bereits vorhanden.

  • Casablanca

  • El-Jadida

  • Safi

  • Essaouira

  • Agadir

  • Tafraoute und Umgebung

  • Tiznit

  • Guelmim

  • Tan-Tan

  • Tarfaya

  • Laayoune


  • Quelle: www.wissen.de



    Links

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    UNESCO Welterbestätten in Marokko
    Die Liste des Welterbes (Stand Juni 2002) umfasst insgesamt 730 Kultur- und Naturstätten in 125 Ländern. Sie stehen unter dem Schutz der Internationalen Konvention für das Kultur- und Naturerbe der Menschheit. Die 1972 von der UNESCO verabschiedete Konvention ist das international bedeutendste Instrument, um Kultur- und Naturstätten, die einen aussergewöhnlichen universellen Wert besitzen, zu erhalten. Denkmäler werden nur dann in die Liste des Welterbes aufgenommen, wenn sie die in der Konvention festgelegten Kriterien der Einzigartigkeit und der Authentizität (bei Kulturstätten) bzw. der Integrität (bei Naturstätten) erfüllen und wenn ein überzeugender Erhaltungsplan vorliegt.
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